Route 1: Staller Sattel und Pragser Wildsee
Almrausch und Himmelblau
290 km rund um die Lienzer Dolomiten – cruisen ist angesagt – vorbei an unberührten Tälern, glasklarem Wasser und weißen Gipfeln.
Ausgangspunkt der Tour ist das Obere Drautal. Entlang der B 100 geht es Richtung Osttirol nach Lienz. Eine wunderschöne, südliches Flair vermittelnde Stadt inmitten der Lienzer Dolomiten.
Sehenswert ist das Schloss Bruck und das Egger- Lienz-Museum. In Lienz gibt es außerdem günstige Tankmöglichkeiten. Weiter geht es Richtung Matrei. Nach ca. 20 km in Huben links abbiegen nach St. Jakob im Defreggental zum Staller Sattel (2052 m). Achtung: Ampelregelung am Staller Sattel! Die Fahrt Richtung Italien ist jeweils von der 0. bis 15. Minute und die Fahrt von Italien nach Österreich von der 30. bis 45. Minute jeder Stunde möglich.
Weiter geht es in das Antholzertal, hinunter Richtung Olang in Südtirol. Auf die E 66 links abbiegen Richtung Innichen. Auf halber Strecke liegt in einem südlich verlaufenden Seitental der Pragser Wildsee auf 1494 m Höhe, inmitten des imposanten Massivs des Seekofels 2810 m. Weiter führt die Route Richtung Innichen und Sillian bis Strassen, dort biegt man rechts ab Richtung Kartitsch zur Karnischen Dolomitenstraße ins Lesachtal. Vorbei an Maria Luggau (sehenswerte Wallfahrtskirche) nach Kötschach-Mauthen und durchs Obere Gailtal nach Hermagor. Dort biegen Sie links ab und über den Kreuzbergpass (1077 m) erreichen Sie den Weissensee oder gelangen wieder zurück ins Obere Drautal.
Drautal – Lienz – Huben – St. Jakob im Defreggental – Staller Sattel – Oberrasen – Niederdorf – Pragser Wildsee – Innichen – Sillian – Strassen – Kartitsch – Maria Luggau – Kötschach-Mauthen – Hermagor – Kreuzbergpass.
Ca. 290 km, Fahrzeit ca. 4–5 h, leichte Tour.
Route 2: Tour Sauris
Spaghettikurven für Fortgeschritten
Bella ragazza – nicht nur italienische Frauen haben schöne Kurven...
265 km mit nie enden wollenden Kurven – auf dieser Tour bringt nicht nur ein guter Cappuccino das Herz zum höher Schlagen...
Von Hermagor in Richtung Tröpolach geht es auf das Nassfeld (Passo Pramollo, 1552 m), vorbei an Kärntens größtem Schigebiet nach Pontebba in Italien. Weiter durch das sehenswerte Val d’Aupa Richtung Moggio und Tolmezzo. Hat man den recht unübersichtlichen Kreisverkehr in Tolmezzo überstanden, geht es in Richtung Ampezzo, wo man rechts nach Sauris abbiegt. Nun geht es auf der sehr schmalen und kurvenreichen Straße, mit teilweise unbeleuchteten Tunnels, entlang der Lumischlucht hinauf nach Sauris auf 1400 m (höchstgelegene Gemeinde in Friaul). Sauris ist eine Sprachinsel – hier spricht man im Alltag großteils „Zahrisch“. Die ersten Bewohner kamen nämlich Mitte des 12 Jh.s aus einigen Grenztälern zwischen Tirol und Kärnten und daraus entwickelte sich die bis heute existierende Sprache. Als Delikatesse ist der Schinken aus Sauris bekannt. Ein Rohschinken mit Gebirgskräutern gewürzt und leicht geräuchert. Sehr schöne Gaststätten. Weiter geht es zum Pass über den Sella di Razzo (Razzosattel) und am Ende der Passstraße rechts Richtung Prato und Comeglians nach Paluzza. Die Route führt dann weiter Richtung Timau über den gut ausgebauten Plöckenpass auf 1360 m bis nach Kötschach-Mauthen. Dort geht es in nördliche Richtung weiter über den Gailbergpass nach Oberdrauburg. Hier wird rechts abgebogen und die restliche Strecke führt durch das Obere Drautal Richtung Greifenburg-Weissensee und über den Kreuzbergpass (1077 m) geht es dann wieder zurück nach Hermagor.
Gailtal – Hermagor – Nassfeld – Pontebba – Val d’Aupa – Dordolla – Moggio – Tolmezzo – Ampezzo – Sauris – Prato – Comeglians – Paluzza – Timau – Plöckenpass – Kötschach- Mauthen – Gailberg Sattel – Oberdrauburg – Greifenburg – Kreuzbergpass – Hermagor.
Ca. 265 km, Fahrzeit ca. 4–5 h, mittelschwere Tour.
Route 3: Triglav-Nationalpark
Schräglage mit Geschichte
215 km durch 3 Kulturen – Kärnten, Italien und Slowenien...
Von Hermagor Richtung Süd-Ost entlang der B 111 nach Arnoldstein. Weiter nach Hart, dort abbiegen in Richtung Kranjska Gora – Slowenien. Über den Wurzenpass (1073 m) – mit seinen engen, kurvenreichen Straßen und bis zu 18 % Steigung bietet sich hier Fahrspaß der besonderen Art. Entlang der Save beginnt die anspruchsvolle Straße zum Vrsič-Pass. Der Vrsič-Pass auf 1611 m ist der höchste Gebirgspass Sloweniens und stellt die Verbindung zwischen Kranjska Gora und dem Trentatal dar. Die 48 Haarnadelkurven bestehen im nördlichen Teil der Passstraße teilweise aus Kopfsteinpflaster. Am Vrsič-Pass hat man einen herrlichen Panoramablick über den Triglav-Nationalpark. Weiter geht es in Richtung Soča und Predelau (Predil), nach Italien. Wer möchte, kann vor der Grenze einen Abstecher über die ca. 12 km lange Mangartstraße zur Mangarthütte (1906 m) am Fuße des 2677 m hohen Mangarts machen. Der Aufstieg auf den Mangart dauert von der Hütte ca. 2 Stunden – die herrliche Aussicht am Gipfel ist der Lohn für die Strapazen. Im Tal führt die Strecke weiter in Richtung Sella Nevea, Chiusaforte, nach Moggio. Dort biegt man ins nördlich verlaufende Val d’Aupa Richtung Pontebba. Nun geht es hinauf zum Nassfeldpass (Passo di Pramollo) auf 1552 m. Die Abfahrt auf österreichischer Seite bietet tolle Kurven und Kehren, die gepaart mit einem guten Fahrbahnzustand jedes Bikerherz höher schlagen lassen.
Hermagor – Nötsch – Arnoldstein – Richtung Rattendorf – Wurzenpass – Kranjska Gora – Richtung Vrsič – Soča – Passo di Predil – Sella Nevea – Chiusaforte – Moggio – Val d’Aupa – Dordolla – Pontebba – Passo Pramollo – Hermagor.
Ca. 215 km, Fahrzeit ca. 4–5 h, mittelschwere Tour.
Route 4: Slowenien und Südkärnten
Auf den Spuren alter Motorräder
Richtung Süden über Fürnitz geht’s auf den Wurzenpass (1073 m) und schon ist man in Slowenien.
Richtung Süden über Fürnitz geht’s auf den Wurzenpass (1073 m), wo im "Bunkermuseum" originale Anlagen der Landesbefestigung aus dem Kalten Krieg besichtigt werden können.
Nur 2,5 Kilometer weiterfahren und schon ist man in Slowenien. Durch Kranjska Gora nach Jesenice und danach Lipce. Vom Biathlon-WM-Ort Pokljuka führt eine Schotterstraße links weg nach Bohinjska Bistrica und von da aus Richtung Skofja Loka nach Železniki. Jetzt können sich die Motorradfahrer auf eine sehr schöne Strecke über Kropa nach Kranj freuen. Mit dem Seebergsattel (1218 m) in den Karawanken ist die Grenze zu Kärnten erreicht. Die Passstraße selbst ist bestens ausgebaut und gut asphaltiert. Reine Asphaltfahrer kommen beim Seebergsattel durchaus auf ihre Kosten. Machen Sie in Ebriach, westlich von Bad Eisenkappel beim Gasthaus Zum Florian halt und besuchen Sie dort das Motorradmuseum von Bedi Böhm-Besim. Der Eintritt ist frei. Zwei Dutzend Exponate aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, schön arrangiert und in gepflegtem Zustand, sind hier zu bewundern. Danach geht es weiter Richtung Westen und vor der Auffahrt zum Schaidasattel lohnt ein Abstecher in die Trögener Klamm. Die Fahrt durch die wildromantische Schlucht ist ein Erlebnis, die Einkehr im ganz oben gelegenen Gasthaus Pristounik unvergesslich. Die Klamm retour geht es über Zell-Pfarre und Ferlach nach Feistritz/Rosental, dort quert man den Drau- Stausee und gelangt über Ludmannsdorf und St. Egyden eventuell über einen weiteren Abstecher nach Velden retour zum Ausgangspunkt.
Villach – Fürnitz – Wurzenpass (Bunkermuseum) – Krajnska Gora – Jesenice – Lipce – Pokljuka – Mrzli Studenec – Bohinjska Bistrica – Îelezniki – Kropa – Naklo – Britof – Preddvor – Seeberg Sattel – Bad Eisenkappel – Ebriach (Motorradoldtimer-Museum bei GH Zum Florian) – Schaidasattel – Zell-Pfarre – Ferlach – Kirschentheuer – Feistritz/Rosental – Ludmannsdorf – Velden – Villach
Ca. 300 km, Fahrzeit ca. 4–5 h, mittelschwere Tour.
Route 5: Drei-Länder-Tour
„Servus, Srecno, Ciao“
Wernberg ist der erste zentrale Ort, von wo aus das Rosental angesteuert wird. Ob St. Niklas, Rosegg, St. Jakob oder Feistritz – jedes Gebiet überzeugt durch seine naturspezifische Eigenheit. Bei Kirschentheuer biegt man dann zum Loiblpass (1367 m), dem Grenzpass zwischen Kärnten und Slowenien in den östlichen Karawanken, ab. Nach Tržič empfiehlt es sich die Richtung Lesce einzuschlagen, um den Hauptverkehr nach Bled zu umfahren. Im Bleder See, am Fuß der Julischen Alpen, liegt eine kleine Insel mit der Marienkirche und ihrer berühmten Wunschglocke. Weiter führt die Tour nach Bohinjska Bistrica, dort ist ein Abstecher zum Bohinjska See empfehlenswert. Wieder über Bohinjska Bistrica führt die Strecke über Podbrdo nach Tolmin, das Dank guter Beschilderung nicht verfehlt werden sollte. Besonders freuen können sich auf dieser Tour alle Fischliebhaber, denn Kobarid überzeugt durch ausgesprochen gut geführte Fischrestaurants. Der Heimweg führt durch das am Soča-Fluss gelegene Bovec. Die Soča ist aufgrund ihres kristallklaren Wassers, den weißen Felsen mit vielen Klammen und Schluchten ein bei Wildwassersportlern bekannter Wildwasserfluss. Über den Passo del Predil führt die Route nach Italien, Tarvisio, wo ein Einkaufsbummel für Abwechslung sorgt. Via Hohenthurn, Nötsch (mit dem Museum Nötscher Kreis) und Bad Bleiberg (mit der Therme Bad Bleiberg und dem unterirdischen Erlebnisstollen Terra Mystica) wird die Villacher Alpe (Naturpark Dobratsch) umfahren. Die Fahrt auf den Dobratsch über die Villacher Alpenstraße ist ein krönender Abschluss dieser Tour.
Villach – Wernberg – St. Niklas – Rosegg – St. Jakob – Feistritz/Rosental – Loiblpass – Trizic – Lesce – Bled – Bohinjska Bistrica – Bohinjska-See – Bohinjska Bistrica – Podbrdo – Tolmin – Kobarid – Bovec – Cave del Predil – Tarvisio – Hohenthurn – Nötsch – Bleiberg – Villach.
Ca. 270 km, Fahrzeit ca. 4–5 h, mittelschwere Tour.
Route 6: Karnische Dolomitenstraße
Über die Sonnenterrasse Osttirols zur deutschen Sprachinsel Sauris.
Bei Start in Lienz geht es sogleich auf die Pustertaler Höhenstraße, die bei 1.800 m ihren höchsten Punkt hat. Diese Sonnenterrasse bietet eine Traumlandschaft mit großteils bäuerlicher Struktur, erhaltenem Brauchtum und vielen kulturellen Stätten wie z. B. das Schloss Anras. Tipp: Köstliches Osttiroler Berglamm beim Hotel-Restaurant Pfleger (1 Haube) in Anras. Bei Abfaltersbach gelangt man wieder auf die B 100 und überquert nach Sillian die Österreichische Staatsgrenze um die Tour in Südtirol fortzusetzen. In Innichen links abbiegen nach Sexten und über den Kreuzbergpass bis Santo Stefano im Cadoretal. Nach Sappada überwindet man den Sappadapass auf 1.292 m Seehöhe und folgt der SS 355 nach Comegliàns. Über das Val Pesarina und den Sella di Razzo (1.760 m) gelangt man nach Sáuris, der höchstgelegenen Gemeinde Friauls. Sáuris ist eine Sprachinsel – hier spricht man im Alltag großteils „Zahrisch“. Als Delikatesse ist der Schinken aus Sauris bekannt und sollte unbedingt verkostet werden. Über Ampezzo führt die Route weiter nach Tolmezzo, dort Richtung Norden nach Paluzza und weiter über den gut ausgebauten Plöckenpass (Passo di Monte Croce Carnico) wieder nach Kärnten. Via Kötschach-Mauthen geht es in nördliche Richtung weiter über den Gailbergsattel nach Oberdrauburg. Dort wird links abgebogen und die restliche Strecke führt durch das obere Drautal zurück nach Lienz in Osttirol.
Lienz – Leisach – Pustertaler Höhenstraße – Abfaltersbach – Sillian – Innichen – Sexten – Santo Stefano di Cadore – Sappada – Comegliàns – Pesáriis – Sella di Razzo – Sáuris – Ampezzo – Tolmezzo – Paluzza – Plöckenpass – Kötschach-Mauthen – Gailberg – Oberdrauburg – Lienz
Streckenlänge: ca. 280 km
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